Neuigkeiten Mai 2016

7 Fakten zur Meditation

„Ich habe so viel zu tun! Um fünf der Termin beim Arzt.. Das Geschenk für Mama muss ja auch noch besorgt werden!.. Oh und ich darf ja nicht zu vergessen den Brief einzuwerfen!..“

Oft steht unser Gehirn unter Dauerspannung bedingt durch den Gedankenchaos dem wir im Alltag ausgesetzt sind. Meditation soll der Hektik im Kopf entgegenwirken und bei einer ganzen Reihe von Gesundheitsproblemen eine große Hilfe sein.

Studien belegen, dass Meditation auf körperlicher, ebenso wie auf seelischer und geistiger Ebene wirkt. Sie nimmt auf Immunsystem und Selbstheilungsprozesse des Körpers Einfluss, sowie auf Herz-Kreislauf-Probleme, Burnout und hohen Blutdruck. Strukturen im Gehirn werden auf lange Sicht verändert, Konzentration und Aufmerksamkeit gesteigert, und es wird zu einem besseren Lebensgefühl verholfen. 


Fakt 1: Meditation hilft bei psychischen St
örungen und chronischen Schmerzen

Wird man von chronischen Schmerzen geplagt oder neigt etwa zu Angst oder Depression, so verstärkt man seine Probleme durch stressige Situationen und Erlebnisse. Stress führt nämlich zur Blutgefäßverengung, begünstigt Entzündungen und greift das Immunsystem an. Wer allerdings meditiert, der trägt laut Studien zur Verkleinerung des Angstzentrums im Gehirn bei, wodurch körperliche und geistige Beschwerden gelindert werden und die Lebensqualität gefördert wird. 

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Man grübelt weniger und fühlt sich grundsätzlich wohler sowie zufriedener. Für psychisch kranke Menschen, die etwa unter einer Angststörung, dem Borderline-Syndrom, oder unter Depressionen leiden, kann Meditation daher sinnvoll sein. Im Vordergrund der Meditation steht jedoch nicht die vollständige Beseitigung der Schwierigkeiten, sondern viel mehr der akzeptierende Umgang damit.

Fakt 2: Studien belegen Veränderungen im Gehirn durch Meditation

Durch regelmäßiges Meditieren werden einerseits Aktivitäten in den Bereichen des Gehirns, welche für positive Emotionen wie Glück und Freude verantwortlich sind, begünstigt, wodurch der Körper Selbstheilungskräfte besser inszenieren kann. Andererseits schrumpft das Angstzentrum. Die Produktion der grauen Hirnsubstanz, die durch Meditation gesteigert wird, spielt eine wichtige Rolle bei verschiedene psychischen Krankheiten wie beispielsweise Depression oder Alzheimererkrankungen. Eine positive Auswirkung zeigt sich auch auf die Konzentration und Aufmerksamkeit.

Fakt 3: Meditation setzt früher als alle anderen Entspannungstechniken ein

Anders als bei Entspannungstechniken wie beispielsweise dem autogenen Training, welches zur Entspannung führt wenn man bereits unter Stress steht, soll Meditation den Stress im Alltag dies verhindern das es überhaupt soweit kommt. Es trägt dazu bei, erst gar nicht in die Verspannungssituationen zu geraten und mit herausfordernden Alltagssituationen besser und gelassener umgehen zu lernen.

Jene Fähigkeit kann bei vielen Sportlern beobachtet werden, die eine hohe Disziplin entwickelt haben um sich während eines Wettkamps nicht von ihren Gefühlen überwältigen zu lassen. Durch Meditation kann diese Disziplin erlangt werden und sie kann helfen in kritischen Situationen die Nerven zu behalten sowie optimistischer zu denken.

Fakt 4: Fokussieren und Defokussieren als zentrale Mechanismen

In der Meditation werden zwei Mechanismen herangezogen, um sich auf das Hier und Jetzt zu konzertieren, nämlich die Fokussierung und die Defokussierung. Im ersten Fall, der Fokussierung, soll der Meditierende seinen Fokus auf die Atmung, eine Kerze oder sogar Musik lenken und ihr uneingeschränkte Beachtung schenken. Juckt ihn die Nase, so nimmt er diese Tatsache zwar wahr, jedoch konzertiert er sich weiter auf sein Meditationsobjekt und lässt sich nicht zum Kratzen verleiten. Beim Zweiteren, der Defokussierung, hört sich der Meditierende bewusst seine durch den Kopf rasenden Gedanken einfach an ohne darauf zu reagieren, sie zu be- oder verurteilen. Die Gedanken sollen an ihm vorbeiziehen.


Fakt 5: Meditation hilf bei Suchtentwöhnung

Achtsamkeitstraining soll dabei helfen Abhängigkeiten in den Griff zu bekommen. Denn die Aktivitäten der Gehirnregion, welche für Sucht verantwortlich ist, werden dadurch reduziert, was das Verlangen zu rauchen mindert. Somit kann Meditation gemeinsam mit einer Entzugstherapie eine hervorragende Lösung, beim Versuch sich von seiner Sucht zu befreien, sein.

Fakt 6: Meditation braucht Übung

Man muss sich vor Augen führen, dass der menschliche Geist wie ein wildes Tier ist, das erst gezähmt werden muss. Meditation wird nach dem ersten Mal nicht sofortige Wirkung zeigen, und beansprucht somit Zeit und Übung. Fängt man zu Meditieren an, so kann es vorkommen, dass man am Anfang Unruhe oder Langeweile empfindet. Geduldig bleiben! Bereits nach wenigen Wochen fühlt man sich körperlich und geistig entspannt. Setzt man sich 20 Minuten am Tag mit der Meditation auseinander, so können schon nach acht Wochen Veränderungen der Strukturen im Gehirn auftreten. Da jeder Mensch unterschiedliche Ansprüche und Stärken hat, und es eine Vielzahl von Meditationsformen zur Auswahl gibt, soll zuerst in einem Gespräch mit dem Meditationslehrer herausgefunden werden, welche Art die optimalste ist. Je nach dem was für ein Lerntyp man ist kann beispielsweise mit Bildern, Gesängen oder Yoga gearbeitet werden um das volle Potenzial aus den Meditationsübungen zu schöpfen.

Fakt 7: Krankenkassen bezuschussen einige Meditationsformen

Viele Kassen übernehmen die Kosten für Stressreduktions- und Entspannungskurse, wie z.B. autogenes Training, Muskelentspannungskurse und Yoga. Aber auch Meditationstrainings wie MBRS und Quigong werden häufig von der Krankenkasse finanziert.

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Quelle: Focus-Online, Lisa Kleine



 

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