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Mentaltraining zur betrieblichen Prävention von Burnout

Im Rahmen ihrer Ausbildung zur Dipl. Mentaltrainerin beschäftigte sich die Studentin Elisabeth Haider mit einem sechs-wöchigen achtsamen Anti-Burnout-Programm, welches als Burnout-Prophylaxe dient. "Wie kann man es im stressigen Arbeitsalltag schaffen, Stresserkrankungen wie z.B. Burnout vorzubeugen?" Diese Frage stellte sich Elisabeth Haider im Rahmen der Diplomarbeit „Mentaltraining zur betrieblichen Prävention von Burnout“. Ihre Antwort darauf lautet:

Mit Innhaltung, Stille und Entschleunigung.

Egal ob Jung oder Alt – wir werden danach beurteilt, was wir tun, machen und leisten. Aktiv und beruflich als auch privat erfolgreich sein ist „in“. Der Großteil bleibt auch nach der Arbeit außenorientiert und gönnt sich keine regelmäßigen Zeiten der Innenorientierung. Die Folge davon ist, dass wir Genuss weniger intensiv erleben können und nicht rechtzeitig wahrnehmen, wie es emotional, gedanklich und auch körperlich um uns gestellt ist. Wir funktionieren für eine Zeit lang quasi wie ein Autopilot. Andauernde Außenorientierung kann jedoch zu inneren Unruhe, Konzentrationsschwierigkeiten, Unzufriedenheit und längerfristig sogar zu Burnout führen.

Durch Achtsamkeitstraining ist es möglich, aus dem Autopilotendasein auszusteigen und mit Stresssituationen besser umgehen zu lernen. Achtsamkeit ist eine Art von Meditation, bei der man lernt, im HIER und JETZT zu leben – also weder in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Wir können mit Achtsamkeit lernen, was gerade stattfindet, wirklich zu erleben und nehmen Gedanken wahr bzw. beobachten diese lediglich, ohne sie zu bewerten. Laut Hirnforschung wirkt Achtsamkeitsmeditation wie ein Jungbrunnen im Gehirn. Sie bewirkt positive Veränderungen in Gehirnarealen, die für Aufmerksamkeit, Konzentration, Erinnerung und Gefühlsregulation wichtig sind. Man kann sich von heftigen Gefühlen oder negativen Gedanken distanzieren, was mit der Zeit zu einer stabilen inneren Ruhe und mehr Gelassenheit führt. Menschen, die regelmäßig Achtsamkeitsübungen praktizieren, leiden seltener unter Anspannung, Nervosität, Schlaflosigkeit, Ängstlichkeit, Depression und Konzentrationsstörungen.

Das Konzept der Achtsamkeit hat sich bewährt und wird auch bereits in der betrieblichen Praxis von einzelnen Unternehmen zur Prävention von Burnout eingesetzt. In Österreich dürfte Achtsamkeit jedoch noch nicht ganz in den HR-Abteilungen „angekommen“ bzw. „in“ sein. Bleibt nur zu hoffen, dass sich Achtsamkeitstraining als Bestandteil der betrieblichen Gesundheitsvorsorge in Zukunft durchsetzen wird, denn die Arbeitsanforderungen an Mitarbeiter und die Geschwindigkeit nehmen immer mehr zu. In diesem Sinne bleibt Elisabeth Haider nur noch eines zu sagen:

TIMEOUT statt BURNOUT.

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